Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 35 randomisierten Studien zeigte auf, welche evidenzbasierten Wege gesundes Altern fördern können. Wer auf Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, guten Schlaf und regelmäßige Vorsorge setzt, kann demnach seine Lebenserwartung steigern, die geistige Fitness erhalten und die Lebensqualität im Alter verbessern.

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Eine Nahrungsergänzung mit Spermidin könnte bei Älteren einen möglichen Beitrag zur Unterstützung der Impfantwort leisten, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie über 13 Wochen mit 38 Teilnehmern. Die Substanz beeinflusste Aspekte der Immunseneszenz positiv und förderte die Bildung Spike‐spezifische IgG-Antikörper. Zudem zeigten Immunseneszenz-Marker einen Zusammenhang mit mangelnder Impfantwort. Die Ergebnisse der Pilotstudie sollten nun in größeren Studien geprüft werden.

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Eine retrospektive Beobachtungsstudie mit 114 Personen fand, dass eine adäquate Vitamin-D-Versorgung, primär erreicht durch regelmäßige Nahrungsergänzung, das Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit dem neuen Coronavirus nach der Impfung senkt. Den Vitamin-D-Spiegel im Blick und auf gesundem Niveau zu halten kann demnach auch die Impfwirksamkeit verbessern.

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Essstörungen sind bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen weit verbreitet, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse von 23 Studien, die insbesondere auf eine hohe Prävalenz vermeidender und restriktiver Essstörungen hinweist. Die Autoren empfehlen eine verbesserte Früherkennung und mehr Aufmerksamkeit im klinischen Alltag.

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Eine retrospektive bevölkerungsweite Studie mit 499 Personen mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (MS) fand in der Alltagspraxis hohe Wirksamkeit und ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil von Ocrelizumab. Demnach unterstützen die Ergebnisse den frühen Einsatz des Biologikums als hochwirksame Therapie bei MS.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 Studien mit 2 300 Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) verglich zwei Wechselstrategien nach Therapieversagen eines ersten TNF-Hemmers. Demnach ist die Umstellung auf einen anderen TNF-Hemmer oder zu einem anderen Biologika-Wirkmechanismus vergleichbar sicher und wirksam, ohne Unterschied in der Beibehaltung über 1 oder 2 Jahre. Die Therapiewahl nach dem ersten Biologikum kann demnach primär nach klinischen Charakteristika und Patientenwunsch getroffen werden, so das Fazit.

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