Aktuelle Daten aus einer Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit diabetischer Retinopathie höhere Lipoprotein-(a)-Werte aufweisen als Menschen ohne diese Augenerkrankung. Zudem sind die Werte bei fortgeschrittener proliferativer Form höher als bei der nicht-proliferativen Form, was auf eine mögliche Rolle von Lipoprotein (a) in der Entstehung und dem Fortschreiten der Erkrankung hinweist.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 21 Studien fand, dass Cyclophosphamid anschließend an eine Stammzelltransplantation bei akuter Leukämie das Risiko für die Transplant-gegen-Wirt-Krankheit reduziert, ohne das Risiko für Rückfälle oder Sterblichkeit zu erhöhen. Weitere randomisierte Studien sollten Dosierung und optimale Prophylaxestrategien klären.
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Eine höhere Proteinzufuhr geht im Alter mit besserer körperlicher Leistungsfähigkeit und einem geringeren Sterberisiko einher. Außerdem scheint Protein ein Teil der Erklärung dafür zu sein, warum Ernährungsformen wie die mediterrane Ernährung positive Effekte auf die körperliche Funktion haben, fand eine Analyse über mehrjährige Daten von 532 älteren Teilnehmern.
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Eine Netzwerk-Metaanalyse über 36 Stunden mit 17 187 Patienten verglich adjuvante Chemotherapie-Regimes für Brustkrebs im Frühstadium. Eine Behandlung über 6 Zyklen mit Taxanen und Cyclophosphamid in 3-Wochen-Intervallen erwies sich mit Blick auf ereignisfreies Überleben und geringere Inzidenz von Übelkeit als vorteilhafte. Eine Unterscheidung von Patientengruppen, beispielsweise nach Alter oder Risiko, erfolgte hier jedoch nicht.
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Die Vielzahl neuer zielgerichteter Therapien für moderate bis schwere Colitis ulcerosa macht systematische Vergleiche ihrer Wirksamkeit und Sicherheit notwendig, um fundierte Therapieentscheidungen zu ermöglichen. Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass verschiedene Wirkstoffe je nach Behandlungsphase unterschiedliche Stärken aufweisen, gleichzeitig aber weiterer Forschungsbedarf besteht, um die optimale Behandlung für einzelne Patienten zu bestimmen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 111 Studien fand, dass Atemwegsviren sowohl bei stabilem als auch akutem Asthma häufig auftreten. Demnach könnte ein positiver Virustest während akuten Asthmaepisoden nur begrenzt diagnostischen Wert haben und zur Interpretation eines solchen Testergebnisses weitere Biomarker nötig sein.
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Eine beobachtende Kohortenstudie mit 112 Patienten fand, dass eine größere offene Darmkrebs-Operation bei ab 80-Jährigen mit akzeptabler perioperativer Morbidität und Mortalität assoziiert ist. Trotz häufiger Gebrechlichkeit war die langfristige Überlebensrate vorteilhaft.
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Neben der Früherkennung von Brustkrebs könnten Mammographie-Aufnahmen dabei helfen, das Herz-Kreislauf-Risiko der Frauen einzuschätzen. Eine aktuelle Studie zeigte, dass eine KI Verkalkungen der Brustarterien quantifizieren konnte, welche wiederum mit höheren Risiken für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert waren.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 50 Studien fand, dass Stimmungsstabilisatoren bei der Behandlung der Bipolaren Störung, je nach Wirkstoff, zu einem unterschiedlichen Grad ein Risiko für dermatologische unerwünschte Ereignisse mit sich bringen. Schwere Reaktionen traten jedoch nur selten auf.
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Die Teilnahme an Gruppenaktivitäten wie in Sportvereinen oder religiösen Gruppen und häufiger Kontakt zu engen Vertrauten wirkten sich positiv auf das Überleben von Prostatakrebs-Patienten aus. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse der Daten von 13 110 Prostatakrebs-Patienten.
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