Der Verzehr von Vollkornprodukten geht mit einem geringeren Risiko für unterschiedliche chronische Erkrankungen einher. Weniger klar war bisher der Zusammenhang zwischen der aufgenommenen Menge an Vollkornprodukten und der Ausprägung kardiovaskulärer Risikofaktoren. Dieser systematische Review mit Metaanalyse wertete 87 Studien aus und ermittelt die Menge an Vollkornprodukten, die mit dem größten Effekt einherging.
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Eine bevölkerungsrepräsentative Befragung in Deutschland fand, dass Menschen das eigene Krebsrisiko häufig als gering und den eigenen Lebensstil als gesund einschätzten. Diese Wahrnehmung entsprach jedoch nicht dem tatsächlichen Gesundheitsverhalten und der im Land ermittelten Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung. Die Ergebnisse sprechen für mehr Informationsprogramme zu Krebs, Früherkennung und Prävention, so das Fazit der Autoren.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über aktuelle Forschungsergebnisse zeigte, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes ein 4,19-fach erhöhtes Risiko für Hörverlust aufweisen. Besonders hohe Frequenzen sind demnach betroffen. Eine längere Diabetesdauer und erhöhte Langzeitblutzuckerwerte erhöhten demnach das Risiko zusätzlich. Entsprechend sollten Patienten gezielter auf mögliche Anzeichen untersucht werden und die Diabetestherapie auch mit Fokus auf den Erhalt des Hörens optimiert werden.
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Eine offene, randomisiert-kontrollierte Studie mit 389 Patienten mit Morbus Crohn untersuchte über 5 Jahre langfristige Effekte einer frühzeitigen, zielgerichteten Therapie (Top-down-Strategie) mit TNF-α-Inhibitoren. Im Vergleich zur Step-up-Strategie (konventionelle Therapie zuerst) war der Top-down-Ansatz mit weniger Operationen, Krankenhauseinweisungen und Krankheitskomplikationen verbunden, ohne Unterschiede bei schweren Infektionen oder Malignomen.
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In einem Umbrella-Review über 81 Metaanalysen gaben Wissenschaftler einen umfassenden Überblick über das gemeinsame Auftreten von psychiatrischen und endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten und dessen Folgen. So litten beispielsweise Patienten mit Diabetes häufig zusätzlich an Depressionen, Patientinnen mit PMOS unter Ängsten.
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Personen, die sich strenger an die mediterrane Ernährungsweise hielten, hatten ein geringeres Risiko, an bestimmte Krebsarten zu erkranken und an Krebs zu sterben. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Italien in einer Metaanalyse.
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In einer Real-world-Studie mit 659 Menschen mit Multipler Sklerose (MS) war eine digital-gestützte, multimodale Lebensstil-Intervention über 3 Monate mit moderaten, vorwiegend kurzfristigen Verbesserungen in patientenberichteten Ergebnissen assoziiert. Längerfristig etablierten sich Änderungen im Ernährungsverhalten und der Körperzusammensetzung.
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Eine retrospektive Kohortenstudie mit über 4 500 Patienten fand, dass eine bereits zuvor bestehende Cannabisgebrauchsstörung nicht zu mehr kurzfristigen Komplikationen oder langfristig schlechteren Behandlungsergebnissen bei einer operativen Lendenwirbelsäulenfusion führte. Patienten mit einer solchen vorherigen Diagnose hatten dieser Analyse zufolge jedoch höheren Bedarf an postoperativer medizinischer Versorgung, wie stationärer Wiederaufnahme und Verordnungen von Opioiden.
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Selbst ohne nachweisbare Organfunktionsstörung erhöhte Übergewicht das Krebsrisiko. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, nachdem sie die Daten von mehr als 450 000 Personen analysiert hatten.
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Eine Kohortenstudie mit Daten der UK Biobank und Metaanalyse mit einer weiteren Studie deuten darauf hin, dass eine erhöhte Luftverschmutzung mit einer schlechteren Lungenfunktion und einem höheren COPD-Risiko verbunden ist. Lipidmetabolite und entzündliche Prozesse könnten dabei wichtige Vermittler sein.
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