Eine randomisiert-kontrollierten Studie zu langfristigen Effekten eines kognitiven Trainings mit über 2 000 Teilnehmern fand, dass Training, das speziell auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit abzielt, das Potenzial hat, das Risiko für Alzheimer-ähnliche Demenzerkrankung über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu senken. Die Wiederholung des Trainings nach mehreren Monaten schien dabei besonders wichtig zu sein.

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Eine Metaanalyse von 23 Studien konnte zeigen, dass mehr als die Hälfte der Menschen mit Krebs eine Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie entwickeln könnte. Identifizierte Risikofaktoren deuten darauf, dass ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und guter Kontrolle von Stoffwechselerkrankungen einen Beitrag zur Risikoreduktion leisten könnte. Die Autoren plädieren zudem für frühzeitiges Screening zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen und Lebensqualität der Betroffenen.

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Die Schlafqualität von Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ist häufig beeinträchtigt. Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 35 randomisiert-kontrollierte Studien fand Ergotherapie-basierte Schlafinterventionen und Effleurage-Massage als wirksamste nicht-pharmakologische Methoden zur Verbesserung der Schlafqualität bei MS. Weitere randomisiert-kontrollierte Studien hoher Qualität seien jedoch zur Prüfung und Bestätigung dieser Ergebnisse nötig.

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Eine Post-hoc-Analyse von zwei doppelblind durchgeführten klinischen Studien der Phase 3 fand, dass Upadacitinib und Adalimumab effektiv Schmerzen bei rheumatoider Arthritis (RA) und Psoriasisarthritis (PsA) linderten, selbst wenn Entzündungsprozesse bereits gedämpft waren. Dies wurde teils direkt, beispielweise via nicht-entzündliche Prozesse wie die Schmerzverarbeitung, und teils indirekt, via antiinflammatorische Effekte, aber auch Linderung von Juckreiz bei PsA, vermittelt.

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Menschen mit Prädiabetes, die nach den Kriterien der American Diabetes Association (HbA1c 5,7 – 6,4 %) diagnostiziert wurden, zeigten häufiger Mikroangiopathien wie Retinopathie als jene, die nach den strengeren internationalen Kriterien (HbA1c 6,0 – 6,4 %) klassifiziert wurden. Die Studienlage deutet darauf hin, dass ein früheres Screening auf Netzhautveränderungen ab einem HbA1c-Wert von 5,7 % sinnvoll sein könnte, um diabetische Komplikationen zu vermeiden.

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Eine große, randomisierte Studie konnte zeigen, dass die langfristige Einnahme von Kakao-Extrakten bei älteren Menschen mit normalem Blutdruck das Risiko für Bluthochdruck um 24 % senken kann. Bei bereits leicht erhöhtem Blutdruck wurde keine Wirkung beobachtet. Die Ergebnisse verdeutlichen den präventiven Nutzen speziell für Personen mit gesundem Ausgangswert.

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Eine digitale Fernrehabilitation bei COPD, die auf der Health Action Process Approach (HAPA)-Theorie basiert und durch spielerische Elemente ergänzt wird, steigerte signifikant die Rehabilitations-Teilnahme, Lebensqualität, Motivation und das psychische Wohlbefinden von Menschen mit COPD im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, fand eine Studie.

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