In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
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Intervallfasten gilt als vielversprechender Ansatz zur Verbesserung des Stoffwechsels. Ob jedoch der Zeitpunkt der Mahlzeiten dabei eine Rolle spielt, ist bislang wenig verstanden. Eine neue Analyse der ChronoFast-Studie untersuchte nun, wie frühes im Vergleich zu spätem Essen das Lipidprofil im Blut beeinflusst – also jene Vielzahl an Fettmolekülen, die eng mit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verknüpft sind.
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Die Einnahme von Apfelessig-Kapseln zusätzlich zur Standardtherapie mit Metformin war bei Patientinnen mit polyendokrinem metabolischem Ovarialsyndrom (PMOS), metabolischem Syndrom und Insulinresistenz mit Verbesserungen hinsichtlich Stoffwechselparametern, Sexualfunktion, Hirsutismus und Lebensqualität assoziiert. Dies war das Ergebnis einer randomisierten klinischen Studie mit 94 Teilnehmerinnen.
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Fast jeder 4. Patient mit einem Gleason-Score von 3 + 4 in den Biopsieproben erlebte nach radikaler Prostatektomie ein Upgrading des Gleason-Scores – unabhängig von der Art der Probenentnahme. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 48 Studien.
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Eine retrospektive Beobachtungsstudie mit 114 Personen fand, dass eine adäquate Vitamin-D-Versorgung, primär erreicht durch regelmäßige Nahrungsergänzung, das Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit dem neuen Coronavirus nach der Impfung senkt. Den Vitamin-D-Spiegel im Blick und auf gesundem Niveau zu halten kann demnach auch die Impfwirksamkeit verbessern.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien und 2 808 Patienten fand, dass orale, selektive Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) klinisch bedeutsame Vorteile im Vergleich zu einer Hormontherapie ohne SERD bei der Behandlung von hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Brustkrebs mit endokriner Progression bieten. Die größten Effekte mit besonders konsistenten Ergebnissen boten sich bei ESR1-mutierten Erkrankungen.
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Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.
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Tarlatamab ist ein bispezifischer T-Zell-Engager (BiTE), der durch die Bindung an beide Zelltypen T-Zellen des Immunsystems nah an Krebszellen bei kleinzelligem Lungenkrebs heranführt und so deren Zerstörung unterstützt. Eine geplante Zwischenanalyse einer multinationalen, klinischen Phase-3-Studie mit 509 Patienten fand, dass die Zweitlinienbehandlung mit Tarlatamab zu einem längeren Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs führte als eine Chemotherapie. Bei Patienten mit vorheriger platinbasierter Chemotherapie erwies sich die Behandlung zudem als verträglicher als eine weitere Chemotherapie.
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Substanzgebrauch kann je nach Substanz auf andere Weise in die Atmung beim Schlaf eingreifen, fand eine Metaanalyse über 28 Studien. Dies kann somit für Diagnose und Management von Schlafapnoe eine relevante Rolle spielen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 149 Studien fand, dass verschiedene hormonelle Therapien einen guten Beitrag zur Linderung von Endometriose-Symptomen leisen können. Die endokrinen Therapien können je nach individuellen Patientencharakteristiken und Verträglichkeit bevorzugt zum Einsatz kommen, um bestmögliche klinische Behandlungsergebnisse zu erreichen.
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