Eine systematische Übersichtsarbeit mit mehr als 104 Mio. Studienteilnehmern zeigt, dass Impfungen gegen Herpes Zoster, Influenza, Pneumokokken sowie Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden sind. Besonders deutlich fiel der Zusammenhang bei der Herpes-Zoster-Impfung und dem Risiko für die Alzheimer-Krankheit aus.
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Eine retrospektive Beobachtungsstudie mit 448 Patienten fand, dass eine konsequente mediterrane Ernährung mit niedrigerem Risiko für chronische Migräne assoziiert war. Dieser Vorteil der mit Obst und Gemüse, Olivenöl und Nüssen reichen Ernährung war selbst bei Medikamentenübergebrauch und ungünstigen Ernährungsverhaltensweisen nachweisbar. Ein Zusammenhang mit der monatlichen Zahl von Kopfschmerztagen schien hingegen stärker durch das breitere Ernährungsverhalten beeinflusst zu sein.
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Insgesamt ging die Hormonersatztherapie in einer Analyse von Kohortendaten über 183 450 postmenopausalen Frauen mit einem geringen Demenzrisiko einher, wenn die Menopause nicht natürlich eingetreten war. Zu den Faktoren, die diesen Zusammenhang beeinflussten, zählten unter anderem der Zeitpunkt der Hormonersatztherapie, chirurgisch herbeigeführte Menopause sowie Erbanlagen (Apo E-4).
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Schlaflosigkeit steht in in fortgeschrittenem Alter in Zusammenhang mit einer beschleunigten biologischen Alterung. Eine Sekundäranalyse einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 92 älteren Teilnehmern deutete auf eine mögliche Verlangsamung der biologischen Alterung mit der Therapie von Schlaflosigkeit mit kognitiver Verhaltenstherapie. Die Behandlung von Insomnie bei älteren Erwachsenen könnte demnach womöglich nicht nur den Schlaf verbessern, sondern eventuell auch die gesunde Alterung unterstützen.
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Langes, ununterbrochenes Sitzen war in einer großen UK-Biobank-Kohorte mit einer höheren Krebssterblichkeit verbunden. Der Ersatz von Sitzzeit durch körperliche Aktivität ging dagegen mit einem niedrigeren Sterberisiko einher.
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In einer landesweiten Kohortenstudie aus Dänemark fanden Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen der Anwendung hormoneller Verhütungsmethoden und dem Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – auch nicht bei einer Anwendung von mehr als 10 Jahren.
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Bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) war die Anwendung von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und systemischen Antibiotika mit einem schlechteren Krankheitsverlauf unter Durvalumab, nicht jedoch unter Placebo, assoziiert. Die Immuntherapie-Wirksamkeit könnte demnach durch solche Begleitmedikamente beeinflusst werden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Post-hoc-Analyse der Phase-3-Studie PACIFIC.
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Die Therapietreue gegenüber Biologika ist ein wichtiger Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Eine Metaanalyse mit 29 Studien zeigte eine zusammengefasste, moderate Therapietreue von 70 %. Geschlecht und Versicherungsstatus erwiesen sich als relevante Einflussfaktoren. Aufgrund erheblicher Unterschiede zwischen den Studien sind die Ergebnisse jedoch mit Vorsicht zu interpretieren. Dennoch besteht demnach Unterstützungspotenzial mit Blick auf eine konsequent durchgeführte Therapie.
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In einer landesweiten longitudinalen Kohortenstudie mit 30 097 Personen in mittlerem und höherem Alter hatten Menschen mit höherem Risiko für obstruktive Schlafapnoe auch wahrscheinlicher psychische Probleme. Bei Anzeichen einer Schlafapnoe sollte demnach speziell auch mit zunehmendem Alter an möglicherweise begleitende psychische Problemen gedacht werden, um diese frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
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Im Vergleich zu einer hohen Expression von Östrogenrezeptoren (ER) im Brusttumorgewebe war eine milde sowie moderate ER-Expression mit einem schlechteren Überleben assoziiert. Zu diesem Ergebnis kamen schwedische Wissenschaftler in einer landesweiten Kohortenstudie.
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