Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 37 Menschen mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (MS) fand, dass sexuelle Störungen ein substanzielles Problem bei MS darstellen. Häufig liegen eine hohe Symptomlast und sexuelle Schwierigkeiten gemeinsam vor. MS-Symptome wie beispielsweise Schmerzen oder Fatigue können sich, so das Fazit, negativ auf Interesse an und Zufriedenheit mit der Sexualität auswirken und sollten als Teil einer umfassenden Versorgung zur Verbesserung von sexueller Funktionalität und Lebensqualität betrachtet werden.

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In einem Umbrella-Review über 81 Metaanalysen gaben Wissenschaftler einen umfassenden Überblick über das gemeinsame Auftreten von psychiatrischen und endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten und dessen Folgen. So litten beispielsweise Patienten mit Diabetes häufig zusätzlich an Depressionen, Patientinnen mit PMOS unter Ängsten.

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Unterschiedliche Studien zeigten, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung das Krebsrisiko insgesamt senkt. Unklar ist aber, welche spezifischen Krebsrisiken mit diesen Ernährungsformen beeinflusst werden können. Ein britisch-norwegisch-deutsche Forschergruppe untersuchte daher den Zusammenhang zwischen fleischloser Ernährung und dem Auftreten unterschiedlicher Krebsarten in einem systematischen Review mit Metaanalyse über 17 Studien.

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Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie fand, dass eine 4-wöchige Supplementierung mit B-Vitaminen und Magnesium bei Menschen mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) Colitis ulcerosa Fatigue sowie die symptomatische Krankheitsaktivität besserte. Für Morbus Crohn und die gesundheitsbezogene Lebensqualität zeigte sich hingegen kein signifikanter Nutzen. Ob die Supplementierung auch die zugrunde liegende Entzündungsaktivität beeinflussen kann, bleibt weiterhin unklar.

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Sowohl ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel als auch eine erhöhte glykämische Variabilität sind mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe assoziiert, fand ein systematischer Review mit Metaanalysen über 5 Kohortenstudien. Die glykämische Variabilität schien ein vielversprechender prognostischer Marker für das Sterberisiko bei COVID-19 in klinischer Behandlung zu sein. Die Früherkennung und gezielte Behandlung eines gestörten Blutzuckerstoffwechsels spielen demnach eine wichtige Rolle bei COVID-19.

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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 119 älteren Erwachsenen fand, dass die Regelmäßigkeit sozialer Rhythmen eine wichtige Rolle für den Erhalt der Lebensqualität spielt und mit depressiven Symptomen assoziiert ist. Die psychische Gesundheit im Alter könnte demnach möglicherweise gezielt durch regelmäßige soziale Interaktionen unterstützt werden.

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