Auf hochverarbeitete Lebensmittel trifft man überall – von Fertiggerichten über Süßigkeiten bis zu zuckerhaltigen Getränken. Doch wie wirken sie sich auf unsere Gesundheit aus? Während einige das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und sogar vorzeitigen Tod erhöhen, scheinen andere sogar schützend zu wirken. Eine Übersichtsarbeit fasste aktuelle Studienergebnisse zusammen und schafft mehr Klarheit zur gesundheitlichen Einordnung hochverarbeiteter Lebensmittel.

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Das bislang als polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) bezeichnete Krankheitsbild wird nun polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) genannt, um seine komplexen hormonellen und metabolischen Effekte deutlich zu machen. Betroffene Frauen können auch unter Ängsten und Depressionen leiden. Eine Reihe von Interventionen kann nach einem systematischen Review mit Netzwerkmetaanalyse über 25 randomisiert-kontrollierte Studien einen wirksamen Beitrag zur Linderung von Ängsten und Depression bei PMOS leisten und demnach ergänzende Optionen zur Standardbehandlung bei PMOS bieten.

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Ausgedehntes Fasten über Nacht mit einer Zeitspanne ohne Nahrungsaufnahme von mindestens 3 Stunden vor dem Schlaf könnte die kardiometabolische Gesundheit verbessern, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 39 übergewichtigen oder adipösen Erwachsenen mittleren und höheren Alters. Der Ansatz beeinflusste die Blutdruckkontrolle und Stoffwechselaktivität positiv und könnte leichter im Alltag integriert werden und so mehr Menschen als ergänzende Maßnahme zur Unterstützung der kardiometabolischen Funktion zugänglich sein, vermuten die Wissenschaftler.

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Frauen mit Endometriose oder Adenomyose könnten häufig von zentraler Sensitivierung, einer Form von noziplastischen Schmerzen, betroffen sein, fand eine beobachtende Querschnittstudie mit 142 Patientinnen. Möglichst frühzeitig Hinweise auf ein solches zentrales Schmerzsyndrom zu identifizieren wäre wichtig, um Patienten effektiv beraten zu können und eine wirksame multimodale Behandlung ergänzend zur konventionellen Therapie anzugehen. Weitere Studien sollen diese Ergebnisse und mögliche Methoden zur Früherkennung prüfen.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien fand, dass eine Fluorchinolon-Prophylaxe während der Induktionschemotherapie bei pädiatrischer akuter, lymphatischer Leukämie (ALL) das Risiko für febrile Neutropenie und Blutbahninfektionen signifikant reduzierte, ohne das Risiko für eine Infektion mit Clostridioides difficile zu erhöhen. Demnach könnte diese Prophylaxe die Verträglichkeit der ALL-Behandlung verbessern.

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