Eine höhere Fettmasse, insbesondere im Bereich des viszeralen Fettgewebes (Bauchfett), steht bei Frauen in engem Zusammenhang mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Belastungsinkontinenz, fand eine Querschnittsstudie. Zudem steht eine erhöhte Menge an viszeralem Fettgewebe mit stärkeren Beschwerden durch die Symptome der Belastungsinkontinenz sowie größeren Einschränkungen im Alltag in Zusammenhang.
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Potenzielle Nebenwirkungen von Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1RA) sind bislang noch nicht ausreichend untersucht. Im Rahmen einer groß angelegten Kohortenstudie wurden GLP-1RA nun mit anderen Diabetes-Medikamenten verglichen. Insgesamt zeigten sich sowohl positive wie auch negative Auswirkungen dieser Medikamentengruppe.
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Chronische Entzündungsprozesse sind an der Entstehung und dem Fortschreiten zahlreicher chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt und verstärken sich im Alter (Inflammaging). Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 89 Studien fand, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen chronische altersbedingte Entzündungsprozesse verringern und Biomarker des biologischen Alterns verbessern können.
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Die zusätzliche Behandlung mit Bisoprolol führte in einer Phase-III-Studie bei Menschen mit moderat schwerer COPD über 2 zu keinem Vorteil hinsichtlich der kombinierten kardiorespiratorischen Endpunkte, der Gesamtmortalität oder schwerwiegender kardialer bzw. respiratorischer Ereignisse im Vergleich zu Placebo.
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Eine Photobiomodulation mit blauem und rotem LED-Licht kann nach einer prospektiven, quasi-experimentellen klinischen Studie mit 32 Frauen eine sichere, gut verträgliche und klinisch wirksame Behandlung zur Linderung von Vaginalschmerzen sein. Die Behandlung verbesserte die sexuelle Funktion von Frauen mit Brustkrebs in Hormontherapie signifikant und könnte damit eine vielversprechende therapeutische Option sein.
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Öl-Akupressur, sanfte Akupressur und Akupunktur eigneten sich besonders, um krebsbedingte Fatigue zu reduzieren. Dies verdeutlichte eine Netzwerk-Metaanalyse, die verschiedene Formen der Akupunkturpunkt-Stimulation miteinander verglich.
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Eine 26-wöchige Studie mit 72 Teilnehmern untersuchte, ob Semaglutid bei Typ-1-Diabetes und Adipositas die Blutzuckerkontrolle und das Körpergewicht verbessert. 36 % der Teilnehmer in der Semaglutid-Gruppe erreichten klinische Verbesserungen, während in der Placebo-Gruppe keine Verbesserungen auftraten.
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Der Konsum von Hanfprodukten über 4 Wochen beeinflusst den Fettsäuregehalt von Blutplasma und roten Blutkörperchen signifikant und kann spezifisch die Versorgung mit verschiedenen mehrfach-ungesättigten Fettsäuren verbessern, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 30 Teilnehmern. Im untersuchten Zeitraum konnten allerdings keine Effekte der Ernährung mit Hanfprodukten auf größere kardiometabolische Risikofaktoren festgestellt werden.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 24 Patienten mit Fibromyalgie fand vielversprechende Symptomlinderung mit Cannabis in einer 1:1 Mischung von THC und CBD im Vergleich zu einem Placebo. Aufgrund der kleinen Population müssen diese Hinweise mit Vorsicht interpretiert und in weiteren Studien geprüft werden.
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Eine Beobachtungsstudie in Deutschland ermittelte über 12 Monate Patientenprofile zu Lücken im Management der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (MS) in der Alltagspraxis. Daraus ergaben sich verschiedene Hinweise zur Verbesserung der patientenorientierten Versorgung. Beispielsweise kann Fatigue auf ein Nicht-Ansprechen deuten, und die Symptomlast ist nach diesen Daten ein wesentlicher Treiber für Therapieunzufriedenheit.
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