Frauen mit Endometriose oder Adenomyose könnten häufig von zentraler Sensitivierung, einer Form von noziplastischen Schmerzen, betroffen sein, fand eine beobachtende Querschnittstudie mit 142 Patientinnen. Möglichst frühzeitig Hinweise auf ein solches zentrales Schmerzsyndrom zu identifizieren wäre wichtig, um Patienten effektiv beraten zu können und eine wirksame multimodale Behandlung ergänzend zur konventionellen Therapie anzugehen. Weitere Studien sollen diese Ergebnisse und mögliche Methoden zur Früherkennung prüfen.
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Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Menschen mit Asthma oder COPD ein erhöhtes Long-Covid-Risiko aufweisen. Besonders Asthma erhöht das Risiko für eine anhaltende Erschöpfung nach COVID-19. Die Ergebnisse deuten zudem auf einen Zusammenhang zwischen COVID-19 und chronischen Entzündungen hin.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien fand, dass eine Fluorchinolon-Prophylaxe während der Induktionschemotherapie bei pädiatrischer akuter, lymphatischer Leukämie (ALL) das Risiko für febrile Neutropenie und Blutbahninfektionen signifikant reduzierte, ohne das Risiko für eine Infektion mit Clostridioides difficile zu erhöhen. Demnach könnte diese Prophylaxe die Verträglichkeit der ALL-Behandlung verbessern.
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In einem systematischen Review mit Metaanalyse fanden Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen GLP-1-Rezeptoragonisten und einem geringeren Risiko für Dickdarmkrebs. Auf das Risiko für Darmkrebs allgemein, Enddarmkrebs und kolorektale Karzinome hatten GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Einfluss.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 4 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass Metformin keine signifikante Senkung des Risikos einer Hospitalisierung, Notaufnahmevisiten oder Sterblichkeit bei Menschen mit COVID-19 erreichte. Weitere, größere Studien könnten eventuelle bescheidene Effekte genauer betrachten.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 35 randomisierten Studien zeigte auf, welche evidenzbasierten Wege gesundes Altern fördern können. Wer auf Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, guten Schlaf und regelmäßige Vorsorge setzt, kann demnach seine Lebenserwartung steigern, die geistige Fitness erhalten und die Lebensqualität im Alter verbessern.
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Die Einführung der HPV-Impfung ging mit einer deutlichen Verringerung der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs in den entsprechenden Altersgruppen einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler durch den Vergleich bevölkerungsbasierter Mortalitätsdaten mit historischen Daten aus der Zeit vor Einführung der HPV-Impfung.
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Eine Nahrungsergänzung mit Spermidin könnte bei Älteren einen möglichen Beitrag zur Unterstützung der Impfantwort leisten, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie über 13 Wochen mit 38 Teilnehmern. Die Substanz beeinflusste Aspekte der Immunseneszenz positiv und förderte die Bildung Spike‐spezifische IgG-Antikörper. Zudem zeigten Immunseneszenz-Marker einen Zusammenhang mit mangelnder Impfantwort. Die Ergebnisse der Pilotstudie sollten nun in größeren Studien geprüft werden.
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Eine retrospektive Beobachtungsstudie mit 114 Personen fand, dass eine adäquate Vitamin-D-Versorgung, primär erreicht durch regelmäßige Nahrungsergänzung, das Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit dem neuen Coronavirus nach der Impfung senkt. Den Vitamin-D-Spiegel im Blick und auf gesundem Niveau zu halten kann demnach auch die Impfwirksamkeit verbessern.
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Essstörungen sind bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen weit verbreitet, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse von 23 Studien, die insbesondere auf eine hohe Prävalenz vermeidender und restriktiver Essstörungen hinweist. Die Autoren empfehlen eine verbesserte Früherkennung und mehr Aufmerksamkeit im klinischen Alltag.
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