Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 54 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass Cannabinoide dazu beitragen können, Symptome bei Cannabisgebrauchsstörung, Insomnie, Tic oder Tourette-Syndrom und Autismus-Spektrum-Störungen zu reduzieren. Allerdings war die Qualität der Evidenz generell niedrig und ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Ereignisse wurde festgestellt. Bisher sei demnach der routinemäßige Einsatz von Cannabinoiden zur Behandlung psychischer Störungen und von Substanzgebrauchsstörungen nur selten gerechtfertigt, so das Fazit.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine Ultraschall-geleitete alkoholische Sklerotherapie stellt nach einer Multizentren-Studie in Spanien eine sichere und kosteneffiziente Alternative zur laparoskopischen Zystektomie zur Behandlung von Endometrioma dar. Die minimal-invasive Methode war demnach in ihrer Wirksamkeit vergleichbar zur operativen Behandlung, mit Blick auf wiederkehrende Endometrioma und Schmerzlinderung.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
In zwei randomisierten, placebokontrollierten Phase-3-Studien zeigte Depemokimab eine signifikante Reduktion der jährlichen Exazerbationsrate bei Menschen mit schwerem, eosinophilem Asthma. Für die Therapie sind nur zwei subkutane Injektionen pro Jahr erforderlich.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein aktueller systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse konnte zeigen, dass traditionelle chinesische Bewegungsformen die Therapie von Übergewicht und Adipositas unterstützen können. Die Qigong-Übungsreihe Baduanjin erwies sich als besonders effektiv zur Senkung des Body-Mass-Index und des Körperfettanteils, während Tai Chi das Taille-Hüft-Verhältnis verbessern konnte.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Viele Frauen mit Brustkrebs nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein – doch ob diese wirklich helfen oder sogar schaden, war bisher unklar. Eine aktuelle dänische Studie untersuchte, wie sich die Einnahme bestimmter Vitamine und Mineralstoffe auf die Lebenserwartung nach einer Brustkrebsdiagnose auswirkt. Die Ergebnisse zeigen: Nicht alle Nahrungsergänzungsmittel sind gleich, und zu viel kann schädlich sein. Ein Austausch mit dem Behandlungsteam ist somit ratsam.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 9 randomisierte, placebokontrollierte Studien fand, dass eine Behandlung mit Konvaleszentenplasma das Sterberisiko von Patienten mit COVID-19 senken kann. Dies traf besonders auf Patienten in einem Alter von bis zu 60 Jahren zu. Die Behandlung reduzierte nicht den Bedarf für invasive mechanische Beatmung, erwies sich aber als sehr sicher, so das weitere Fazit.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 10 Studien fand, dass Heuschnupfen signifikant mit einem um den Faktor 2 – 3 höheren Risiko für Migräne assoziiert ist. Der Zusammenhang, so die Wissenschaftler, sollte für integrierte Behandlungsstrategien bei Patienten mit beiden Erkrankungen berücksichtigt werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine randomisierte Interventionsstudie mit 15 Teilnehmerinnen fand, dass zeitlich begrenztes Essen über zweimal 12 Wochen machbar war. Eine exploratorische Analyse fand eine Reduktion des Langzeit-Blutzuckerspiegels (HbA1c) und verschiedener anthropometrischer Maße im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Essenszeitvorgaben. Allerdings war es schwierig, Frauen zur Teilnahme zu gewinnen.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Bei älteren Menschen mit erhöhtem genetischem Alzheimer-Risiko steht ein höherer Fleischkonsum mit langsamerem geistigem Abbau und geringerem Demenzrisiko in Zusammenhang. Dieser Effekt trat Menschen mit den Genotypen APOE ε3/ε4 und ε4/ε4 auf, so die Ergebnisse einer aktuellen Langzeitstudie aus Schweden.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Neben der Früherkennung von Brustkrebs könnten Mammographie-Aufnahmen dabei helfen, das Herz-Kreislauf-Risiko der Frauen einzuschätzen. Eine aktuelle Studie zeigte, dass eine KI Verkalkungen der Brustarterien quantifizieren konnte, welche wiederum mit höheren Risiken für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert waren.
Weiter zum ausführlichen Bericht »