Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 25 Studien fand, dass Nabiximols nicht nur Spastizität bei Multipler Sklerose (MS) lindert, sondern entsprechend dem Konzept der “Spastizität plus” auch vielversprechend für Blasenfunktion, Schlafstörungen, Spasmenqualität und Gangfunktion ist. Aufgrund geringer Sicherheit der Evidenz werteten die Autoren die Ergebnisse als exploratorisch.
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Eine 1-armige Multizentrenstudie in den USA mit 29 Patienten mit linksseitigem, RAS-Wildtyp, metastasierendem Darmkrebs fand vielversprechende Ansprechraten und progressionsfreies Überleben bei Doublet-Chemotherapie mit FOLFOXIRI kombiniert mit dem Anti-EGFR-Antikörper Panitumumab.
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In einer Überkreuz-durchgeführten randomisierten klinischen Studie mit 40 gesunden Erwachsenen zeigten sich Dosis-abhängige Einbußen in der Fahrtüchtigkeit im Fahrsimulator nach dem Konsum von essbaren Cannabisprodukten. Die Autoren berichten, dass die Ergebnisse klinisch bedeutsam sind: Frühere Studien sahen ähnliche Abweichungen als Hinweis auf beeinträchtigte Fahrtüchtigkeit an. Die hier gemessenen Blutspiegel lagen, so die Autoren, allerdings im Rahmen häufiger gesetzlicher Schwellenwerte.
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Eine große MRT-basierte Bevölkerungsstudie konnte zeigen, dass vermehrtes intermuskuläres Fettgewebe und eine geringere Muskelmasse mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Störungen des Zuckerstoffwechsels verbunden sind. Die Untersuchung wurde mit Menschen ohne bekannte Vorerkrankungen durchgeführt.
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Von einer Hormontherapie zusätzlich zur postoperativen Strahlentherapie schienen nur Prostatakrebs-Patienten mit höheren PSA-Werten vor der Strahlentherapie zu profitieren. Insgesamt war die zusätzliche Hormontherapie in einem systematischen Review mit Metaanalyse individueller Patientendaten jedoch nicht mit einem verbesserten Gesamtüberleben assoziiert.
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Bei Menschen mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes war ein früher Behandlungsbeginn mit Statinen mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden, fand eine landesweite Beobachtungsstudie in Dänemark mit 132 585 Menschen. Der beobachtete Vorteil war bei einer Therapie innerhalb des ersten Jahres am größten. Klinische Studien müssen die Ergebnisse nun prüfen.
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Eine Querschnitts-Kohortenstudie zum Osteoporoserisiko fand häufig eine niedrige Knochendichte bei Patienten mit chronisch-entzündlichen, rheumatischen Erkrankungen. Ein wichtiger Risikofaktor war Alkoholkonsum. Die Autoren plädieren für eine stärkere Überwachung der Knochendichte unter anderem bei schwerer erkrankten Patienten.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 30 Studien mit über 25 Millionen Teilnehmern fand, dass Rauchen ein konsistenter Risikofaktor für Psoriasis ist. Alkoholkonsum war hingegen in geringerem Ausmaß und weniger konsistent mit Psoriasis assoziiert. Ein Rauchstopp könnte demnach zur Psoriasisprävention beitragen.
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Aktuelle Forschungsdaten zeigen in einem systematischen Reviews mit Metaanalyse, dass Musiktherapie die kognitive Funktion sowie Depression und Angst bei Menschen mit Demenz verbessern kann. Allerdings ist ein bestimmter Behandlungsumfang erforderlich, um Verbesserungen zu erreichen.
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Regelmäßige Bewegung kann bei CED die Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit deutlich verbessern. Eine Metaanalyse mit 498 Studienteilnehmern zeigte insbesondere eine signifikante Steigerung der VO₂max, während Verbesserungen der Krankheitsaktivität und Entzündungswerte nicht eindeutig belegt werden konnten.
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