Ein kleiner Anteil der Personen, die COVID-19 überstanden haben, kann selbst nach 3 Jahren noch anhaltende Störungen des Geruchssinns aufweisen, fand eine Beobachtungsstudie. Dieses Symptom scheint mit Ängsten und Schlafstörungen assoziiert zu sein und sollte demnach auch als Warnsignal gewertet werden.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie im Überkreuz-Design fand mit 15 Teilnehmern, dass eine Einnahme von Cannabidiol (CBD) die Energieaufnahme von Menschen steigern kann. Dies geschah trotz geringerer Ghrelin-Konzentrationen und ohne Unterschiede im subjektiv erfassten Appetit. Die Autoren plädieren für weitere Forschung zu Effekten von CBD auf die Nahrungsaufnahme, speziell bei Personen mit regelmäßiger CBD-Einnahme.
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Wissenschaftler verglichen in einem systematischen Review mit Metaanalyse über 15 Studien die minimalinvasive mit der offenen Operation bei lokal fortgeschrittenem Lungenkrebs. Während sie bezüglich Komplikationen und Krankheitsrückfällen keine signifikanten Unterschiede feststellen konnten, zeigten sich bei der minimalinvasiven Operation eine kürzere Operationszeit und ein kürzerer Krankenhausaufenthalt.
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Eine klinische Studie der Phase 3 fand, dass Patienten mit chronischer Migräne in bereits stabiler Behandlung mit OnabotulinumtoxinA von einer ergänzenden prophylaktischen Behandlung mit Atogepant profitieren können. Die ergänzende Therapie mit Atogepant erreichte in dieser Studie klinisch bedeutsame Reduktionen der Migränetage und Ansprechraten. Die Kombination war in dieser Studie sicher und insgesamt gut verträglich.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien fand, dass auch bei jüngeren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) eine Behandlung mit hypomethylierenden Wirkstoffen plus Venetoclax vorteilhaft sein kann. Diese Behandlung erreichte hohe Ansprechraten, häufige Resterkrankungs-Negativität und häufig eine hämatopoietische Stammzelltransplantation im Anschluss. Damit könnte diese Kombination eine effektive Induktionsstrategie bei ausgewählten jüngeren AML-Patienten darstellen und sollte in prospektiven Studien geprüft werden.
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Traditionelle chinesische Medizin (TCM) kann laut einer aktuellen Metaanalyse die Lebensqualität und das Symptommanagement von Menschen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) signifikant verbessern. Die Ergebnisse zeigen Vorteile hinsichtlich Atemwegsbeschwerden, Aktivitätseinschränkungen und Lebensqualität.
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Eine groß angelegte internationale Studie konnte zeigen: Wer mit 50 Jahren keine klassischen Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Rauchen aufweist, gewinnt im Schnitt mehr als 10 zusätzliche gesunde Lebensjahre. Besonders die Kontrolle von Bluthochdruck und das Rauchverhalten im mittleren Alter haben einen entscheidenden Einfluss auf Lebensdauer und Herzgesundheit, so das Fazit der Studie.
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Wie effektiv übliche Behandlungsmuster bei metastasierendem Brustkrebs bei jüngeren versus älteren Patienten sind, untersuchte eine retrospektive Multizentren-Analyse über 1 629 Patienten. Demnach haben ältere Patienten unter 80 Jahren vergleichbare Behandlungsvorteile von systemischen Therapien zu jüngeren Personen. Älteren Personen mit Brustkrebs sollte demnach, so das Fazit der Autoren, nicht nur aufgrund des chronologischen Alters eine Behandlung vorenthalten werden.
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Unter standardisierten Bedingungen erreichen Modelle künstlicher Intelligenz (KI) bereits eine hohe Genauigkeit bei der Diagnose bösartiger Hauterkrankungen. Die Patientenversorgung geht aber über die reine Interpretation von Bildern hinaus: Auch seltene und atypische Erscheinungsbilder gehören zum klinischen Alltag. In diesem Setting können ärztliche Fähigkeiten, wie eine aktuelle Studie zeigt, die diagnostische Performance aktueller KI-Modelle übertreffen.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 119 älteren Erwachsenen fand, dass die Regelmäßigkeit sozialer Rhythmen eine wichtige Rolle für den Erhalt der Lebensqualität spielt und mit depressiven Symptomen assoziiert ist. Die psychische Gesundheit im Alter könnte demnach möglicherweise gezielt durch regelmäßige soziale Interaktionen unterstützt werden.
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