Alkoholkonsum beeinflusst einem systematischen Review mit Metaanalyse zufolge die Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen. Eine unbedenkliche Menge scheint es nicht zu geben. Weniger eindeutig ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Prognose bei Brustkrebs. Die Metaanalyse fand keinen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Rückfallraten. Die Autoren halten aber weitere Studien zum Einfluss von Alkohol auf den Krankheitsverlauf für erforderlich.

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Eine systematische Übersichtsarbeit mit mehr als 104 Mio. Studienteilnehmern zeigt, dass Impfungen gegen Herpes Zoster, Influenza, Pneumokokken sowie Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden sind. Besonders deutlich fiel der Zusammenhang bei der Herpes-Zoster-Impfung und dem Risiko für die Alzheimer-Krankheit aus.

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Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 15 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass Siponimod (2 mg) in der Rangbewertung das wirksamste orale krankheitsmodifizierende Medikament in der Therapie der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose war. Fingolimod (0,25 mg) wies relative Sicherheitsvorteile in Bezug auf unerwünschte Ereignisse auf, allerdings betonen die Autoren, dass diese Dosierung derzeit exploratorisch und nicht als Medikation in der klinischen Routine eingesetzt wird. Weitere Studien müssen diese Ergebnisse prüfen.

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Bei jungen Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) in Behandlung mit Etanercept sind besonders ein frühes Ansprechen (nach 3 Monaten), jüngeres Alter, der HLA-B27-positiv-Status und geringere Krankheitsaktivität zu Beginn mit klinisch-inaktiver Erkrankung und klinischer Remission assoziiert, fand eine Analyse über eine Phase-3b- und Erweiterungsstudie über insgesamt 10 Jahre.

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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 117 Teilnehmern fand, dass kalorienarme, proteinreiche Diäten bei Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes den Glukosestoffwechsel sowie kardiometabolische Parameter verbessern können. Dies war unabhängig davon, ob das Protein aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammt.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien zeigte, dass die sublinguale Immuntherapie mit Hausstaubmilbenextrakt bei der Mehrzahl der untersuchten Studien die Asthmasymptome verbessert und die tägliche Dosis inhalativer Kortikosteroide reduziert, während die Effekte auf die Lungenfunktion uneinheitlich ausfallen.

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Auf hochverarbeitete Lebensmittel trifft man überall – von Fertiggerichten über Süßigkeiten bis zu zuckerhaltigen Getränken. Doch wie wirken sie sich auf unsere Gesundheit aus? Während einige das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und sogar vorzeitigen Tod erhöhen, scheinen andere sogar schützend zu wirken. Eine Übersichtsarbeit fasste aktuelle Studienergebnisse zusammen und schafft mehr Klarheit zur gesundheitlichen Einordnung hochverarbeiteter Lebensmittel.

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Das bislang als polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) bezeichnete Krankheitsbild wird nun polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) genannt, um seine komplexen hormonellen und metabolischen Effekte deutlich zu machen. Betroffene Frauen können auch unter Ängsten und Depressionen leiden. Eine Reihe von Interventionen kann nach einem systematischen Review mit Netzwerkmetaanalyse über 25 randomisiert-kontrollierte Studien einen wirksamen Beitrag zur Linderung von Ängsten und Depression bei PMOS leisten und demnach ergänzende Optionen zur Standardbehandlung bei PMOS bieten.

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