Eine Nahrungsergänzung mit Spermidin könnte bei Älteren einen möglichen Beitrag zur Unterstützung der Impfantwort leisten, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie über 13 Wochen mit 38 Teilnehmern. Die Substanz beeinflusste Aspekte der Immunseneszenz positiv und förderte die Bildung Spike‐spezifische IgG-Antikörper. Zudem zeigten Immunseneszenz-Marker einen Zusammenhang mit mangelnder Impfantwort. Die Ergebnisse der Pilotstudie sollten nun in größeren Studien geprüft werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine prospektive, bevölkerungsbasierte Kohortenstudie mit mehr als 10 000 Frauen konnte zeigen, dass eine vorzeitige natürliche Menopause (vor dem 40. Lebensjahr) mit einem rund 40 % höheren lebenslangen Risiko für koronare Herzkrankheiten verbunden ist. Die Ergebnisse unterstreichen laut der Autoren die Bedeutung der Menopause als wichtigen Faktor in der kardiovaskulären Prävention.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Das Projekt PRO B (Patient-Reported Outcomes bei Brustkrebs) beinhaltet eine App zur digitalen Begleitung von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs. Eine klinische Studie, an der 52 deutsche Brustkrebszentren teilnahmen, untersuchte Effekte der App-basierten Betreuung. Bei den Teilnehmerinnen konnten mit Nutzung der App und Kontakt zum Behandlungsteam eine Reduktion von Fatigue sowie eine Verbesserung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Die antidepressive Behandlung mit der Wirkstoffklasse SSRI ist, so das Ergebnis eines systematischen Reviews mit Metaanalyse, mit häufigeren Problemen mit dem Orgasmus und reduzierter sexueller Zufriedenheit assoziiert. Solche Symptome sollten demnach im Rahmen der Behandlung besprochen und behandelt werden, um die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Die Teilnahme am Darmkrebs-Screening mittels Koloskopie war unter Viszeralmedizinern hoch. Dies zeigte eine anonyme Befragung von Viszeralmedizinern im Rahmen des Kongresses „Viszeralmedizin 2021“ in Leipzig.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein systematischer Review mit Metaanalyse fand, dass physiotherapeutische, zervikale Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen das Potenzial haben, Migräne-bezogene Beeinträchtigungen zu reduzieren. Allerdings lag nur geringe Evidenzsicherheit vor. Eventuelle Vorteile für die Migräneprävention blieben daher unklar.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Wiederholte Zyklen einer fastenimitierenden Diät (Scheinfasten) können bei leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn die Krankheitsaktivität verringern und Entzündungsmarker günstig beeinflussen, fand eine offene, randomisiert-kontrollierte Studie.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Anhaltender moderat verkürzter Schlaf über 6 Wochen wirkt sich auf Körpergewicht und Stoffwechsel aus, fand die Analyse von zwei randomisierten Studien im Überkreuz-Design mit zusammen 95 Teilnehmern. Gewichtsmanagement und die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten daher von Schlafstrategien zur Vermeidung auch mäßigen Schlafmangels profitieren. Längerfristige Effekte sind in weiteren Studien zu klären.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Höhere LDL-Cholesterinspiegel waren in einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie mit 944 Menschen mit Asthma und 1 580 Kontrollpersonen unabhängig von anderen Einflussfaktoren mit einem erhöhten Asthmarisiko assoziiert. Der Zusammenhang zeigte sich besonders bei Personen unter 60 Jahren.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Körperliche Aktivität kann sich je nach Umfeld (Freizeit, Beruf, Haushalt, Arbeitsweg) unterschiedlich auf die Gesundheit auswirken. Welchen Einfluss unterschiedliche Aktivitäten auf die Gehirngesundheit ausüben, wurde bisher nicht umfassend untersucht. Daher standen in dieser systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse unterschiedliche Bewegungsarten und ihre Auswirkungen auf Demenzerkrankungen im Mittelpunkt.
Weiter zum ausführlichen Bericht »