Bei PMOS (polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom) kommt es häufig zu Adipositas und Insulinresistenz. Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit pharmakologischer Therapien auf Körpermaße und Stoffwechsel. Demnach waren GLP-1-Rezeptoragonisten in Kombination mit Metformin besonders wirksam zur Reduktion von Gewicht und BMI (body mass index). Daten zur Insulinresistenz waren hingegen sehr heterogen und nicht signifikant.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 40 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass sportliche Interventionen bei Depression mit einer signifikant höheren Remissionsrate und geringeren depressiven Symptomen assoziiert sind. Demnach erscheint Sport sinnvoll als komplementärer Ansatz bei Depression zu sein, speziell um Symptomfreiheit zu erreichen. Allerdings sind weitere, gut kontrollierte und große Studien mit längerer Nachbeobachtung notwendig zur Entwicklung konkreter klinischer Empfehlungen.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit Onlinebefragung fand Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen 425 Männern und Frauen mit Migräne, speziell in Bezug auf mögliche Auslöser von Attacken und Gründen für die kurzfristige präventive Behandlung mit Rimegepant. Die Teilnehmer waren insgesamt meist zufrieden mit der Wirksamkeit der Behandlung.
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Die Behandlung mit Dexamethason bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) könnte das ereignisfreie Überleben im Vergleich zu Prednison verbessern, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 14 Studien. Allerdings könnte es in diesem Zusammenhang mit höheren Risiken für unerwünschte Ereignisse kommen, die für weitere Studien zu hybriden Strategien sprechen, so die Autoren.
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Die Art der Entdeckung des Lungenkrebses war mit dem Stadium bei der Diagnose und dem Überleben assoziiert. Dies zeigte der Vergleich von 8 943 Patienten in einer prospektiven Kohortenstudie, bei denen der Lungenkrebs aufgrund von Symptomen, als Zufallsbefund oder im Rahmen eines Screenings entdeckt wurde.
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Mehr viszerales Fettgewebe war in einer aktuellen Studie bei Frauen und Männern im mittleren Lebensalter mit beschleunigtem biologischem Altern verbunden. Bei Frauen zeigte sich zusätzlich eine kürzere Leukozyten-Telomerlänge, welche als Biomarker der biologischen Alterung gilt.
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Frauen nach der Menopause hatten ein erhöhtes Risiko für einen ischämischen Schlaganfall, wenn sie in ihrer Vorgeschichte unter Migräne litten. Dieser Zusammenhang wurde bei der Analyse der Daten von mehr als 130 000 postmenopausalen Frauen deutlich.
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In einem systematischen Review mit Metaanalyse fanden Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen GLP-1-Rezeptoragonisten und einem geringeren Risiko für Dickdarmkrebs. Auf das Risiko für Darmkrebs allgemein, Enddarmkrebs und kolorektale Karzinome hatten GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Einfluss.
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In einer landesweiten Kohortenstudie aus Dänemark fanden Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen der Anwendung hormoneller Verhütungsmethoden und dem Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – auch nicht bei einer Anwendung von mehr als 10 Jahren.
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Eine aktuelle Studie aus China untersuchte bei Menschen mit schweren Depressionen die Konzentration von Triglyzeriden im Blut und fand signifikant höhere Werte als bei gesunden Kontrollpersonen. Die erhöhten Triglyzerid-Spiegel könnten das höhere Risiko für kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Ereignisse bei Depressionen erklären, so das Fazit der Autoren.
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